#rp14 – das Rauschen ist vorbei

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Zum dritten Mal war ich in diesem Jahr auf der re:publica. Für mich wird es jedes Jahr besser. Am Anfang wusste ich nicht wohin mit mir – zu viele Leute, zu viel los, zu wenig Überblick. Aber man lernt schnell. … Weiterlesen

Der BGH schwingt die youtube-Keule

Nächste Woche könnte es vorbei sein mit dem Teilen von lustigen youtube-Videos. Der Bundesgerichtshof wird darüber entscheiden, ob das Einbetten von youtube-Videos auf anderen Webseiten, zum Beispiel hier, weiterhin erlaubt sein soll, ob wir in Zukunft noch Clips auf Facebook teilen dürfen. Über der Entscheidung schwebt wie eine dunkle Wolke das Urheberrecht.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es Kräfte gibt, die das Soziale Netz untergraben wollen. Die virale Verbreitung von Inhalten wird dadurch erheblich eingeschränkt. Ich muss zwar nicht jeden Scheiß teilen. Aber manchmal sind Sachen so klasse, dass man sie doch gerne mit entsprechendem Verweis auf anderen Seiten oder in der Facebook-Chronik posten möchte. Die es verdient haben, geteilt und verbreitet zu werden.

Hm, erst die #drosselkom und nun dies. Nicht zu vergessen: mein Lieblingsverein, die Gema. Wo führt das hin?

Gerade jetzt, nach der re:publica, wo wir drei Tage lang das Internet gefeiert haben, stößt es besonders übel auf, dass unser Tun hier durch eine nicht mehr zeitgemäße Rechtsprechung andauernd torpediert werden soll.

Nun habe ich ein bisschen das Gefühl, dass die re:publica nur ein kurzer Aufenthalt im Paralleluniversum war. Willkommen in der Wirklichkeit.