Ich liebe die GEMA

Das ist schon ein ganz schön lustiger Verein. Ich freue mich sehr darüber, dass er es schafft, mich auch an einem trüben Morgen wie dem heutigen zu erheitern. Aufgrund der Fülle an witzigen Begebenheiten, die sich in letzter Zeit rund um diesen kauzigen Verein ranken, muss ich noch einmal ein paar Worte dazu verlieren.

Denn ich bin natürlich schon selbst mehrmals auf diese Vögel reingefallen. Zunächst als Mitglied. Als ich vor vielen Jahren kurz vor meiner Weltkarriere als Eurodance-Star stand, hatte ich an ein paar der Songs mitgeschrieben, die dann schließlich auch auf Tonträger gepresst und, ja, in holländischen Radiostationen gespielt wurden, wir waren sogar auf Tournee und im Fernsehen. Die Auszahlungen von der GEMA an mich standen in keinem Verhältnis zu meinem Vereinsbeitrag. Auch als wir in den russischen Top 100 waren, wurde ich nicht reich sondern zahlte drauf. Also beschloss ich, auszusteigen, was erstens ziemlich teuer und zweitens nicht ganz einfach und drittens mit vielen unerfreulichen Telefongesprächen verbunden war.

Vorbei.

Lange hatte ich Ruhe. Bis das mit youtube losging. Als ich meinen ersten Flötenfroschfilm machte, benutzte ich Musikteile, um die Bilder zum Klingen zu bringen, oft hat auch das andere Teammitglied draufgequatscht, dennoch waren die Sachen auch für die Automaten erkennbar. Blöd wie ich war, habe ich die Credits am Ende aufgelistet, in der treudoofen Annahme, dass es reichen würde und vielleicht sogar einige Leute dazu animieren könnte, die Musik auch zu kaufen. Ich stellte das Filmchen glücklich bei youtube ein. Nach zwei Tagen war es weg. Immerhin hatte ich 190 Klicks.

Ich empfehle Vimeo. Hier kann man die Clips unter „Fels & Wasser“ sehen.

Die Sache mit der DJ-Abzocke habe ich ja schon beschrieben.

Heute morgen fand ich unter dem Video „Der letzte Tag“, das ich am 20.12.2012 in „Musik“ gepostet habe, einen Kommentar von Thorsten vor. Ich zitiere mit größtem Vergnügen: „Dieses Video enthält Content (zu gut Hochdeutsch: Inhalte) von GEMA. (Hier fehlt der Artikel)
Dieser Partner hat das Video in deinem (aus Höflichkeit schreibt man das mit „D“) Land aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt.“

An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals für die korrekte grammatische Analyse und der GEMA für den Hinweis, dass auch dieses Video nicht mehr angeguckt werden darf. Ich lass es aber trotzdem stehen!

Am allergrößten finde jedoch, dass der lustige PSY aus Korea einen neuen Song auf den Markt geworfen hat, das Lied heißt „Gentleman“ und wurde innerhalb von wenigen Stunden zwei Millionen mal geklickt. Bei youtube. Aber nicht in Deutschland. Liebe PSY-Fans. Ich habe die Alternative. Hier für euch. Ich machs mal ganz klein,

so dass die GEMA mich vielleicht nicht erwischt jetzt hier beim Flötenfrosch. Hihihi.

In Groß gibt’s das dann auch hier.

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2 Gedanken zu „Ich liebe die GEMA

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