Nabelderweltuntergang

Köln rüstet sich gegen ein neues Weihnachtshochwasser. Das letzte war 1993, Zeit dass wieder mal eins kommt. Für die Touristen ist das ja auch was Schönes. Da kann man sich schnell auf dem Weihnachtsmarkt noch einen anglühen und dann schön am Rheinufer gucken, ob es schon irgendwo in die Altstadt schwappt.

Aber ganz im Ernst. Die Touris können ja wieder nach Hause fahren. Das sollten sie nicht mit der U-Bahn machen, man weiß es ja nicht. Besser ist eine oberirdische Flucht. Und wenn man dann so von der Severinsbrücke zum Hafenweihnachtsmarkt guckt, muss man fürchten, dass die Leute dort jeden Moment nasse Füße kriegen. Die Poller Wiesen sind schon geflutet, und die Wintercamper in Rodenkirchen haben auch keinen Spaß mehr.

Und dann auch noch dies: Für den Tag der Tage in diesem Dezember, also für den LETZTEN Tag, sind noch mehr Regenfälle angesagt. Und das schlimmste: Der FC ist gegen Stuttgart aus dem Pokal geflogen. Kann es denn noch schlimmer kommen? Wohl kaum.

Langsam drängt sich der Verdacht auf, dass die Maya sehr wohl wussten, was an diesem unheiligen Datum passieren würde. Weltuntergang? Ja, richtig. Kölle is dat Hätz von de Welt. Der Mittelpunkt der Erde, die Wiege der geselligen Feierkultur. Der Nabel der Welt.

Und schwupp: Da haben wir’s. Wenn Köln untergeht, dann wird die Welt nicht mehr so sein wie sie mal war. Zumindest für uns Kölner.

Jetzt hab ich doch ein bisschen Angst.

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